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Reiten im Gelände

Reiten im Gelände


Planung und Einteilung eines Ausrittes

Wie eine Reitstunde auch, sollte auch das Reiten im Gelände gut geplant werden.

Das bedeutet für jeden das geeignete Pferd, die Reihenfolge der Pferde, aber auch die Einteilung der ungefähren Wegstrecke.
Auch sollte bstimmt werden, wer unter den erfahrenen Reitern die Spitze übernimmt und wer als Schlussreiter folgt.

Jeder Ausritt ist der Erfahrung des Reiters, der Kondition und dem Leistungsvermögen von Mensch und Pferd anzupassen.
Der schwächste Reiter und das schwierigste Pferd bestimmen Gangart und Tempo.

Das Reiten im geschlossenen Verband, also in Zweierreihen, ist gerade im Straßenverkehr sinnvoll. Ausserdem gehen Pferde, wenn die Beschffenheit des Weges es zulässt, gern und gelassen zu zweit nebeneinander her.

Wenn Pferde es nicht gewohnt sind in einer Gruppe mit mehreren Pferden zu gehen, kann es aufgrund seiner Position innerhalb der Reihenfolge der Gruppe schon mal zu Problemen mit der Rangordnung kommen. Einige Pferde fühlen sich provoziert, wenn sie hinter einem herlaufen müssen, dass eigentlich in der Rangordnung unter ihm steht.
Also vor dem Ausritt unbedingt abklären, ob jedes Pferd daran gewöhnt ist, sich in einer Gruppe einzufügen.

Wird einzeln hintereinander geritten, ist es wichtig einen Sicherheitsabstand zu halten, damit niemand auf seinen Vordermann “aufreitet”. Trotzdem darauf achten, dass sich die Gruppe nicht zu weit auseinander zieht. Denn so ist sichergestellt, dass wichtige Kommandos und Hinweise von jedem verstanden werden.

Wichtige Regeln für das Reiten in der Gruppe

  • Anfangs- und Schlussreiter bestimmen
  • Reihenfolge festlegen und nur nach Absprache ändern
  • Handzeichen vereinbaren
  • Kommandos und Informationen des Anfangs- und Schlussreiters laut zum nächsten Reiter weitergeben
  • Sicherheitsabstände beachten
  • Bei höherem Tempo nicht aufreiten, nicht überholen und nicht kreuzen
  • Sicherstellen, dass die Regeln allen Mitreitern bekannt sind

Die Wahl der Strecke, Gangart und Tempo

Für die Wahl von Strecke, Gangart und Tempo kann man eigentlich keine starren Regeln aufstellen. Wichtig ist aber, dass man auf alle Anzeichen von Ermüdung bei Pferd und Reiter achtet und sofort Rücksicht darauf nimmt.

Nicht vergessen! Bei der Wahl von Wegstrecke, Gangart und Tempo muss immer Rücksicht auf den schwächsten Reiter und das schwierigste Pferd genommen werden!

Galoppieren im Gelände

Eigentlich ist der Galopp die Fluchtgangart der Pferde. Wenn ein Pferd dann noch bemerkt, dass ein anderes schneller ist, also es zu einer Konkurrenz-Situation kommt, kann es vorkommen, dass es dem Reiter ziemlich erschwert wird, auf sein Pferd einzuwirken.
Lasse dein Pferd also nicht von allein in die höhere Gangart wechseln. Du musst immer das Gefühl haben, dein Pferd jederzeit unter Kontrolle zu halten und im Notfall jederzeit durchparieren können.

Lasse dein Pferd auch zwischendurch im Links- und Rechtsgalopp wechseln. Das schützt vor einseitiger Steifheit und Überbelastung.

Es ist besonders wichtig, dass alle Reiter ihre Position in der Gruppe behalten. Wer im Galopp überholt kann ein kaum kontrollierbares Wettrennen auslösen.

Wenn Zweifel an der sicheren Kontrolle über die Pferde bestehen, sollte man auf den Gruppengalopp verzichten.

Es gibt verschiedene Übungen, die ein erfahrener Reiter absolviert haben sollte. Dazu gehören u.a. das Wegreiten von der Gruppe, Positionswechsel oder der kontrollierte Einzelgalopp.

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2 Antworten zu "Reiten im Gelände"

  1. admin sagt:

    Aber bitte nicht vergessen: Auf dieser Seite ist natürlich alles nur in der Theorie beschrieben. Im wirklichen Reiterleben kann alles anders aussehen. Bitte informiert euch ausserdem bei eurem Reitlehrer oder bei erfahrenen Reitern.

    Lea Izel von meineponyseite.de

  2. pferdefreund sagt:

    Hier kann man ja richtig etwas lernen.